Aktuelles

Die 23. Weltklimakonferenz (COP) ist in diesem Jahr zu Gast in Deutschland. Vom 6. bis 17. November 2017 findet die Veranstaltung unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln in Bonn statt. Damit in Bonn nicht nur Politiker und Experten über die Zukunft des Weltklimas diskutieren, lädt das Bundesumweltministerium (BMUB) im Vorfeld junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zu einem Jugenddialog ein.

Neben Nürnberg und Bonn findet am 29. September 2017 auch in Eberswalde einer dieser Jugenddialoge unter dem Thema "Unser Klima! Unsere Zukunft – Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz“ statt. In diesen Dialogveranstaltungen will das Ministerium erfahren, was junge Menschen zum Thema Klimaschutz zu sagen haben, welche Ideen sie für die Klimaschutzpolitik oder für konkrete Maßnahmen haben.

Mit der Erarbeitung eines energetischen Sanierungskonzepts für die Europaschule Werneuchen treibt die Stadt Werneuchen ihre Bemühungen um den Klimaschutz weiter voran. Sie agiert damit im Sinne der Energiestrategie vom Bund, dem Land Brandenburg und dem Landkreis Barnim. Zur Erreichung der Klimaschutzziele bis 2020 bzw. 2050 sind weitere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in den Kommunen dringend erforderlich. Diesbezüglich fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über ein Förderprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Erarbeitung von energetischen Sanierungskonzepten für Nichtwohngebäude.

Erfahrungsaustausch mit osteuropäischen Journalisten

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes organisiert die Berliner Politikberatungseinrichtung adelphi Studienfahrten für osteuropäische Journalisten. Der Einladung zum Tourstart unter dem Thema "Regionale Klimaschutzinitiativen in Berlin und Brandenburg" folgten am 13. September 17 MedienvertreterInnen aus Bulgarien, Slovenien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slovakei. Die VertreterInnen von Fachzeitschriften, Radiosendern oder der Tagespresse wurden von Thomas Simon, Geschäftsführer der Barnimer Energiegesellschaft mbH in Eberswalde empfangen und erhielten Einblick in die Umsetzung der Null-Emissions-Strategie des Landkreises Barnim. Die Vielfalt der Projekte und der ganzheitliche Ansatz der Strategie trafen dabei auf besonderes Interesse.

In Altenhof ging neue Schnellladesäule ans Netz
Am 6. September stellte Fabian Blanda, Betreiber des Märkischen Hofes und des Dorfladens in Altenhof „seine“ neue Ladestation vor. Es ist die erste Ladesäule in der Gemeinde Schorfheide, an der E-Autofahrer die Fahrzeugakkus innerhalb von 30 Minuten wieder auf 80 % laden können. Gesponsert von der Autofirma Nissan schließt die neue Säule eine Ladelücke für Reisende, die von und in Richtung Ostsee unterwegs sind. Nach Eingabe eines Freischaltcodes, kann der Nutzer sein Fahrzeug über einen Chademo-Stecker kostenfrei laden. Den Code erhält man im Dorfladen, der von Montag bis Sonntag geöffnet ist oder per SMS von Fabian Blanda.

Berliner IGES-Institut erhält Zuschlag

Im September konnte der Landkreis Barnim eine weitere Studie in Auftrag geben: Ausgeschrieben wurde die Erarbeitung eines Konzeptes zur  Mobilitätssicherung und Gesundheitsversorgung im Landkreis Barnim. Hintergrund ist ein hoher Bedarf an Mobilität, um die Erreichbarkeit medizinischer Versorgung in schrumpfenden Regionen sicherzustellen. Drei Bewerber waren in der engeren Auswahl und das IGES-Institut aus Berlin setzte sich durch und erhielt den Zuschlag. IGES ist ein unabhängiges, privatwirtschaftliches Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastrukturfragen und wird Ende Oktober mit einem Auftaktworkshop seine Arbeit aufnehmen. Ergebnisse sollen im Juni 2018 vorgestellt werden.

Mobile Energieberatung im Service-Bus „EnergieTREFF(ER)“
Seit dem 18. Juli ist der Service-Bus EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau auf Tour. Mit an Bord ist der staatlich geprüfte Energieberater Welf Erös. Er wird mit dem Bus in den kommenden Monaten im Landkreis Barnim vor Ort sein und die Menschen zu Energiethemen beraten. „Wir freuen uns, dass unser EnergieTREFF(ER) jetzt regelmäßig unterwegs ist und die Bürger unsere Angebote rund um Energie besser kennenlernen“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin und Vertriebsleiterin der Stadtwerke Bernau, und führt weiter aus: „Die Energiewelt wird immer komplexer. Wir stehen den Bürgern dabei zur Seite und sind Ansprechpartner für den ganzen Barnim bei Tarifen und Dienstleistungen, die etwa beim Energiesparen helfen.“

Staatssekretär Dr. Thomas Drescher vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg übergab am 10. August einen Fördermittelbescheid in Höhe von genau 492.835,81 Euro. Diese Mittel werden für den Bau des Bereichs der Kita für Kinder unter drei Jahren eingesetzt. Bei der zweckgebundenen Zuwendung, die auf der Grundlage der Richtlinie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg zur Umsetzung des Investitionsprogramms »Kinderbetreuungsfinanzierung 2015 –2018 im Land Brandenburg« (U3-Zusatzausbau-Richtlinie 2015 –2018) gewährt wird, handelt es sich um eine Förderung der Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Brandenburgs größter regionaler Netzbetreiber E.DIS und die WITO Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises nehmen gemeinsam E-Ladeinfrastruktur auf dem InnoZent-Gelände Eberswalde in Betrieb.
Am 4. August 2017 wurde in Eberswalde eine E-Ladesäule für elektrisch angetriebene Fahrzeuge in Betrieb genommen. Gemeinsam mit der WITO wird die E.DIS so praktische Erfahrungen mit elektrischer Mobilität und Ladeinfrastruktur vor Ort sammeln. Dazu hat E.DIS erst vor wenigen Tagen ein E-Mobil Nissan Leaf am Standort Eberswalde stationiert.

RLI legt Studie zum Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Brandenburg vor

300 zusätzliche öffentliche Normal- und 132 Schnellladepunkte für Elektrofahrzeuge sind mindestens notwendig, um Brandenburg flächendeckend mit Ladeinfrastruktur zu versorgen. Das ist das Ergebnis der PIOnEER-Studie, die das Reiner Lemoine Institut (RLI) im Auftrag des brandenburgischen Wirtschafts- und Energieministeriums erarbeitet hat. In der Studie wurden die Brandenburger Regionen auf ihr Potenzial für Elektromobilität hin untersucht und besonders geeignete Vorreiterregionen für eine Initialphase identifiziert. Im Anschluss wurden anhand von drei Beispielstandorten exemplarische Nutzungskonzepte entwickelt, die sich auf ganz Brandenburg übertragen lassen. Im letzten Schritt wurde eine sinnvolle Verteilung der Ladepunkte berechnet.

Die erste private Haus-Stromtankstelle für die öffentliche Straße wurde vor kurzem in Baden, Dörflergasse 22, von Landesrätin Petra Bohuslav und Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek eröffnet. Der E-Autofahrer und Anrainer Friedrich Vogel ist der erste, der die Sonderlösung der Stadt Baden nutzt und auf eigene Kosten eine E-Ladestelle für sich und andere E-Autofahrer errichtet hat.
Baden ist seit Jahren eine der führenden Gemeinden in der Elektromobilität und ermöglicht nun auch Privatpersonen unter bestimmten Voraussetzungen Stromladesäulen auf öffentlichem Grund zu errichten und anderen E-Auto-FahrerInnen zur Verfügung zu stellen. Durch eine Sondernutzungsvereinbarung können in bestimmten Stadtzonen, und wenn die Einzelfallprüfung den Standort für geeignet anerkennt, Ladesäulen neben der öffentlichen Parkfläche errichtet werden. Ein Kriterium zur Genehmigung ist derzeit auch, dass der Hausbesitzer am eigenen Grund keine Möglichkeit hat sein E-Auto zu laden.

ERNEUER:BAR