Aktuelles

Das Land Brandenburg bietet ab Anfang 2018 verbesserte Fördermöglichkeiten unter anderem in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. 

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie, die Investitionsbank des Landes Brandenburg und die Wirtschaftsförderung Brandenburg WFBB laden am 12. Dezember ein, sich frühzeitig über die Veränderungen im Programm RENplus zu informieren.

Einzelhandelskette, Maschinenbauunternehmen und Sportverband zeigen innovative Lösungen für die Umsetzung der integrierten Energiewende in Unternehmen

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat auf ihrem Kongress den Energy Efficiency Award 2017 an herausragende Energieeffizienzprojekte in privaten und öffentlichen Unternehmen verliehen. Prämiert wurden die Einzelhandelskette ALDI SÜD, das Maschinenbauunternehmen AIXTRON und der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Der Publikumspreis ging an den Maschinenbauer Krones – Werk Steinecker. Die internationale Auszeichnung ist mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Der Award zeigt Erfolgsgeschichten aus Unternehmen, die die Energiewende aktiv mitgestalten und dabei Lösungen entwickeln, die den eigenen Betrieb fit für die Energiezukunft machen.

Die Richtlinie für die geförderte Energieberatung wurde novelliert und die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. sieht damit die unabhängige, neutrale Energieberatung in Gefahr gebracht. Grund für die Novellierung der Förderrichtlinie war die in der Vergangenheit stagnierende Anzahl der Beratungen. Ab dem 01. Dezember 2018 dürfen nun auch Energieversorger und Handwerker eine staatlich geförderte Energieberatung anbieten und durchführen. Für sie bedarf es nun lediglich einer Selbstverpflichtung, neutral zu beraten. Das bisherige, streng kontrollierte Prinzip einer unabhängigen (heißt: hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral) Energieberatung für den Verbraucher wurde nach Ansicht der Verbraucherzentrale "über Bord geworfen".

Am 17.10.2017 fand, stellvertretend für die drei im Amt Biesenthal-Barnim errichteten E-Bike-Ladestationen, die Einweihung der Ladestation am Marktplatz in Biesenthal statt.

Der Biesenthaler Bürgermeister Carsten Bruch,  Amtsdirektor André Nedlin und Doris Borchert vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung nahmen die Ladestation im Beisein von André Ihlow, Geschäftsführer der ausführenden Firma Elektro Ihlow GmbH, und Michael Hecken, Geschäftsführer des E-Bike-Herstellers HNF GmbH aus Biesenthal, in Betrieb.

Stadtwerke Bernau ziehen positive Bilanz zum Carport nach zwei Jahren Betrieb – Solarmodule erzeugen Strom für Elektroautos – Investition in Mobilität der Zukunft

43.000 Kilometer: Soweit sind die Elektrofahrzeuge insgesamt gefahren, die bis dato am Carport der Stadtwerke Bernau getankt haben; er ist seit zwei Jahren in Betrieb. „Das ist gut einmal um die ganze Erde“, wie Bettina Römisch, Pressesprecherin und Vertriebsleiterin der Stadtwerke Bernau vor Augen führt. Sie ist überzeugt von der Elektromobilität. „Wir werden in Zukunft zunehmend elektrisch fahren – das ist sauber, leise und macht Spaß. Ganz davon abgesehen ist es für den Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende wichtig, von Diesel und Benzin wegzukommen“, erklärt sie. Der Carport der Stadtwerke Bernau sei deshalb eine Investition in die Zukunft.

Niederbarnimer Eisenbahn, Alstom Transport Deutschland, ENERTRAG und BEG wollen Pilotprojekt für emissionsfreien Schienenverkehr starten

Mit regional erzeugtem Wasserstoff aus uckermärkischer Windenergie könnten zukünftig Eisenbahnen in Brandenburg betrieben werden – so die Vision der Projektpartner, die von der Barnimer Energiegesellschaft mbH (BEG) koordiniert werden. Die bei Berlinern und Brandenburgern gleichsam beliebte „Heidekrautbahn“ RB27 befährt Strecken in den Landkreisen Barnim und Oberhavel, direkt vor der  Berliner Stadtgrenze. Zukünftig könnten dort anstelle von dieselgetriebenen Fahrzeugen vier neuartige „Coradia iLint“-Personenverkehrszüge der Firma Alstom, betrieben durch die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), verkehren.

Die Züge, ausgestattet mit einem Brennstoffzellenantrieb, wären in der Lage, einen komplett emissionsfreien Personenverkehr sicherzustellen. Der Treibstoff für die neuen Züge würde durch eine Erweiterung des weltweit bekannten Hybridkraftwerks von ENERTRAG bereitgestellt werden. Es handelt sich dabei um grünen Wasserstoff aus uckermärkischer Windenergie. Die Vision eines komplett CO2-freien Schienenverkehrs rückt damit in greifbare Nähe.

Die neu zu bildende Bundesregierung soll eine attraktive Steuerförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen aufsetzen, um so eine Modernisierungsoffensive bei selbstgenutzten Ein- und Zwei-Familienhäusern und Wohnungen auszulösen.

Diese Forderung hat ein Bündnis aus führenden Verbänden und Organisationen an die Politik gerichtet und ein konkretes Steuermodell vorgeschlagen, das unter anderem in der Anfangsphase vorsieht, dass 30 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuerzahlung abgezogen werden. Das Bündnis fordert die Parteien, die die neue Bundesregierung tragen, auf, diesen Vorschlag in den Koalitionsvertrag aufzunehmen und die Maßnahme zügig umzusetzen.

Die Rekommunalisierung der Netze ist ein wichtiger Schritt, um auf kommunaler Ebene die Weichen für eine echte Energiewende zu stellen und die Entscheidungshoheit über die Entwicklung der Netze, aber auch die Potentiale für die regionale Wertschöpfung, in die eigenen Hände zu nehmen. Darauf hat unter anderem EUROSOLAR in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen. Die Zeitschrift für Kommunalwirtschaft zfk berichtet in einer umfassenden Studie zu diesem Thema, gibt dabei einen Überblick über die aktuelle Lage bei Strom- und Gaskonzessionen und gibt einen Ausblick in die Zukunft.

„Ich entlaste Städte“ - hinter dem Titel des Projekts steht die Idee, Lastenräder als Transportalternative im urbanen Raum bekannt zu machen und ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen. Dazu werden Firmen und öffentliche Einrichtungen gesucht, die über einen Zeitraum von drei Monaten Lastenräder im praktischen Einsatz testen. Hinter dem Projekt steht das Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das den Test auch wissenschaftlich evaluiert. Das Lastenrad-Testangebot läuft noch bis zum Jahr 2019.

Teilnehmen am Projekt können grundsätzlich alle Firmen und Einrichtungen in ganz Deutschland, die ihre Transporte derzeit mit Kraftfahrzeugen durchführen oder generell auf den Einsatz von Kraftfahrzeugen verzichten möchten und ihr Transportaufkommen mit alternativen Transportmitteln abdecken möchten.

Stadtverordnete überreichen SchülerInnen 200 EUR Prämie
Für den erfolgreichen Start des Energiespar-Projekts im vergangenen Schuljahr hat sich die Grundschule am Rosenpark jetzt den besonderen Dank durch die Werneuchener Stadtverordneten abgeholt. Auf einer regulären Versammlung der Mandatsträger erstatteten zwei Sechstklässler aus der Projektgruppe Bericht und stellten ihre Aktivitäten vor. Kai und Simon hatten keine Scheu, im vollbesetzten Adlersaal vor das Mikrofon zu treten und anhand der beiden Ergebnisposter zu erklären, wie sie den Energielecks ihrer Schule auf die Spur kommen. Die Stadtverordneten fragten interessiert nach und erfuhren dadurch zum Beispiel auch, dass der Einsatz von Messgeräten für die Schülerinnen und Schüler besonders motivierend ist.

ERNEUER:BAR