Aktuelles

Nach dem erfolgreichen Auftakt in 2016 nimmt Eberswalde auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Radfahr- und Klimaschutzwettbewerb „Stadtradeln“ teil. Vom 18. Juni bis 8. Juli 2017 sind wieder alle Eberswalder Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich daran zu beteiligen und per Rad etwas für die eigene Gesundheit, die Umwelt und somit auch etwas für die Gesundheit der Nachbarn zu tun.

„Ich freue mich auf das zweite Stadtradeln in Eberswalde und bin gespannt, ob wir das Ergebnis aus dem letzten Jahr nochmal toppen können. Im letzten Jahr sind wir knapp an eine ganze Erdumrundung herangekommen. Vielleicht können wir in diesem Jahr die Marke von 40.075 km knacken“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner.

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie hat auch in diesem Jahr den „Energieeffizienzpreis des Landes Brandenburg“ ausgelobt und stellt dafür Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich durch besonders hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auszeichnen. Vergeben werden je ein Preis in den Kategorien Unternehmen und Kommunen sowie ein Sonderpreis. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2017.

Die Gemeinde Wandlitz erprobt sie schon seit einem Jahr: die Biotonne. Seit Mai 2017 wird der Modellversuch auf die Gemeinden Panketal und Ahrensfelde ausgeweitet. 11.000 braune Bioabfalltonnen wurden seit April dieses Jahres aufgestellt. Ausgeliefert wurden Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 120 Litern, die im zweiwöchigen Rhythmus entleert werden. Der Modellversuch unterliegt der Freiwilligkeit, kein Barnimer ist verpflichtet sich eine Tonne hinzustellen.

Eins ist sicher: gebaut wird immer. Nur wie sieht es aus, wenn die Baustoffe aus endlichen Ressourcen stammen oder gar gesundheits- oder umweltschädlich sind? Dieser Fragestellung widmet sich der von der Stadt Eberswalde herausgegebene Leitfaden "Nachhaltiges Planen, Bauen und Sanieren in Eberswalde".

In der Aprilsitzung des Hauptausschusses der Stadt Eberswalde hat sich die Mehrheit für eine Beteiligung der Stadt an der Barnimer Energiegesellschaft (BEG) unter dem Dach der im Dezember 2016 neu gegründeten Kreiswerke Barnim GmbH (KWB) ausgesprochen. Die Beteiligung erfolgt über den Erwerb eines Geschäftsanteils in Höhe von 200 EUR.

Den Gemeinden wird eine Beteiligung an der Barnimer Energiegesellschaft mbH (BEG) ermöglicht, um ihre Belange angemessen innerhalb der Kreiswerke Barnim GmbH zu berücksichtigen.

Jedes Mitglied des Amtsausschusses erhält für die Gremienarbeit ein Tablet der Marke Apple inklusive Mobilfunkvertrag vom Amt. So lautet ein Beschluss der letzten Ausschusssitzung im April. Der Versand der Sitzungsunterlagen in Papierform entfällt künftig. Die eingesparten Kosten für Papier, Druck und Personal würden die Anschaffungskosten von 6680 EUR rechtfertigen, heißt es aus dem Verwaltungssitz.

Die ZukunftsAgentur Brandenburg GMBH (ZAB) wird zur Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB).

Im April 2017 firmierte die ZAB um zur Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB). Der neue Name wird ergänzt durch den Namenszusatz (Claim) „Standort.Unternehmen.Menschen“. Zeitgleich zieht die Zentrale der Gesellschaft vom bisherigen Standort in Potsdam-Babelsberg in die Potsdamer Innenstadt.

Seit dem Jahr 2013 besteht die Hälfte des Strompreises aus Steuern und Abgaben. Diese sind 2017 auf 52 % angewachsen. Den größten Einzelposten nimmt dabei die EEG-Umlage ein, die von 3,5 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2012 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2017 angestiegen ist. Die EEG-Umlage macht bei einem Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh über 23 % der Jahresrechnung aus.

Auch wer Strom erzeugt und selbst verbraucht, muss für jede selbst verbrauchte Kilowattstunde eine EEG-Umlage zahlen. Waren es 2016 noch 35 % der EEG-Umlage (6,354 ct/kWh), sind seit dem 01. Januar 2017 40 % der EEG-Umlage (6,88 ct/kWh) fällig.

Studierenden des Masterstudiengangs Regionalentwicklung und Naturschutz (2. Sem.) der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde luden sich Ende April Thomas Simon, Geschäftsführer der BEG mbH als Gastdozent zu sich ein. Hintergrund war die Durchführung eines Planspieles, in dem sich die Studierenden in verschiedenen Rollen mit der Weiterentwicklung der Barnimer Null-Emissions-Strategie auseinandersetzen wollten.

Simon stellte unter anderem das neueste Projekt – „BARshare“ heißt es, vor. Es soll das bekannte Carsharing mit dem Fuhrpark des Landkreises Barnim und weiteren Fuhrparken wie z.B. der Stadt Eberswalde oder der HNE Eberswalde verknüpfen.

Am Samstag, 29. April öffnete der EnergieCampus ERNEUER:BAR in der Brunnenstraße 25 bis 26a in Eberswalde zum vierten Mal seine Pforten. Die Barnimer Energiegesellschaft, das waldpädagogische Bildungszentrum Wald-Solar-Heim, das Zentrum für erneuerbare Energien Hermann Scheer und die Oberförsterei Eberswalde luden alle kleinen und großen Besucher in der Zeit von 14 bis 18 Uhr ein, um zu experimentieren und sich über den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren.

ERNEUER:BAR